Imperfect Flower

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    Nach Jahren...(Mayu x [Yami] Bakura)

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    Maririn

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    Nach Jahren...(Mayu x [Yami] Bakura)

    Beitrag von Maririn am Do 19 Jul 2018, 12:18

    „Ich bin dann weg. Bis heute Abend!“, rief ich Ryou zu, der noch dabei war sich fertig zu machen.
    Inzwischen hatte ich eine Festanstellung bei der Kaiba Corp. und nicht nur einen Aushilfsjob um über die Runden zu kommen.
    Offenbar hab ich mit meiner guten Arbeit Eindruck hinterlassen.
    Nach einem Jahr Pause, damit ich meinen Schulabschluss ordentlich ablegen konnte, sprach mich Kaiba Seto an.
    Wartete am Tor auf mich und fragte mich, ob ich den Job nicht auf Dauer machen wollte.
    Ryou stand neben mir und bestärkte mich darin.
    Sonst wäre ich an dem Tag vermutlich nicht direkt mit ihm in die Firma gefahren um den Vertrag zu unterschreiben.
    Wobei ich auch erfuhr, dass das eine Jahr ohne mich, sehr umständlich gewesen war.
    Die Nachfolger hatten eine andere Arbeitsweise und konnten den Anweisungen noch schlechter Folgen als ich.
    Um Kaiba mal zu Zitieren.

    Ich war immer früh unterwegs und auch schon vor Kaiba im Büro.
    Dafür lobt er mich dann manchmal doch, was mir schon etwas peinlich war.
    Beschämt verharrte ich dann immer auf meinem Platz, bis er im Büro verschwunden war.
    Meine Freundin Saeko durfte, obwohl sie ihm immer auf die Nerven fiel, ebenfalls ihren Job als Bodyguard und Fahrerin behalten.
    Damit entlastete sie Roland. Kaiba’s besten Bodyguard und Fahrer.
    Denn dieser hatte inzwischen selbst Familie und brauchte daher hin und wieder auch mal die Zeit.
    Saeko hingegen spielte mehr mit Kaiba selbst. Familie schien bei ihr noch keine Idee zu sein.
    Dabei fürchtete er das bei mir.
    Weil Ryou und ich inzwischen verheiratet waren.
    Er wartete nur darauf, dass ich ihm beichtete „Ich bin schwanger.“.
    Aber so weit waren Ryou und ich auch noch nicht.
    Noch nie hatten wir darüber gesprochen.

    Leise seufzte ich.
    Machte mich schonmal an die Arbeit als ich ankam.
    Bereitete Kaffee vor und leitete fleißig E-mails an Kaiba’s Postkorb weiter.
    Es waren wieder einige Anfragen gekommen, die er sich ansehen musste, bevor ich darauf antworten durfte.
    Meist formulierte er auch was für mich vor. Denn gerade wenn es ums Ausland ging…naja…mein Englisch war nicht das Beste.
    Eigentlich grottig.
    Bei Geschäftsreisen war ich auch schon dabei gewesen.
    Verständigen konnte ich mich nicht, außer mein Gegenüber beherrschte etwas Japanisch.
    Die fremden Menschen verschreckten mich manchmal auch zu sehr und kamen mir zu nah, sodass ich mich eher hinter Kaiba versteckte.
    Er ermahnte schon einige seiner Geschäftspartner. Auch wenn ich nicht verstand, was er sagte.
    Es war in einem sehr strengen Ton und endete manchmal auch in Diskussionen.
    Zugegeben: ich bewunderte ihn ein wenig dafür, wie gut er seinen Job machte.
    So Jung und doch schon voll im Leben.
    Das hatte mich schon in der Schule immer fasziniert.
    Gefühlt konnte dieser Mann ALLES.
    Außer mit Saeko umgehen…

    „Guten Morgen.“, sagte er als er dann das Vorzimmer betrag, wo ich saß.
    Höflich erhob ich mich und verbeugte mich: „Guten Morgen!“
    „Wie viele Anfragen sind es heute?“, fragte er auf seinem Weg in sein Büro.
    „Eh…ich habe bei 8 aufgehört zu zählen.“, gab ich zu.
    Er blieb im Rahmen stehen und musterte mich streng.
    „Sind es mehr?“
    Kurz hielt ich die Luft an: „Mehr.“
    „Gut.“
    Damit schien er zufrieden zu sein.
    Schloss die Tür von innen und ich sah ihn erst mal nicht mehr.
    So konnte ich meinen Tag vorbereiten, um nicht den Überblick zu verlieren, wenn er gleich mit 5 Sachen auf einmal herausstürmte.
    Und das tat er auch.
    Sogar mit noch mehr.
    Terminplanungen, E-mails und Schreiben, die ich verfassen sollte, Besprechungen zum Vorbereiten in seinem Büro.
    Eindecken, Protokoll führen, abräumen, Protokoll säuberlich verfassen, weiterleiten an alle Stellen, nachdem Kaiba es gegengelesen und seine Änderungen eingebracht hatte und so weiter…

    Am Ende des Tages war es 20 Uhr, als ich das Büro verlassen konnte.
    „Otsukaresama deshita.“, verabschiedete ich mich von Kaiba, der noch immer über seinem Laptop hing.
    „Morgen bin ich auf Dienstreise.“, warf er noch ein.
    „Muss ich noch was vorbereiten?“, ich kam nochmal zurück und blieb in seinem Rahmen stehen.
    „Halt die Stellung und stelle ein Protokoll aus dem zusammen, was ich dir zusende.“, bat er.
    „Verstanden. Kommen Sie gut an.“, ich verbeugte mich nochmals und ging dann.

    Mit der Bahn fuhr ich nach Hause und war um etwa halb 9 zu Hause.
    Ryou war bereits zu Hause. Wie immer.
    Ging nach mir, aber war vor mir da.
    Er besuchte die Uni und hatte daher das Leben einer Katze.
    Frei und unbekümmert.
    Auf der Couch war er eingeschlafen und wachte auf, als ich ins Wohnzimmer kam.
    „Oh! Bin ich…eingeschlafen?“, er rieb sich die Augen.
    Trug aber eine Jacke und Schuhe.
    Das ignoriert ich mal: „Ja. Sieht so aus.“
    Sanft lächelte ich und zog meine Jacke aus.
    „Komm zu mir.“, bat er dann und streckte die Arme nach mir aus.
    „Zieh lieber erstmal die Jacke und die Schuhe aus.“, lachte ich.
    Verwirrt sah er an sich runter: „Oh? Offenbar…wollte ich nochmal weg?“
    „…“, das bereitete mir doch etwas Bauchschmerzen und erinnerte mich an jemanden, den ich gedacht hatte, nie wieder zu sehen.
    Er hatte Ryou so oft gequält, verletzt – Seelisch und Körperlich – und nur Ärger gemacht.
    Irgendwann nannte ich ihn einfach Yami oder Zorc, weil er selbst immer von irgendwas wie „Zorc“ sprach, aber Yugi sein anderes Ich immer als „Yami“ bezeichnete.
    Besser als „Geist des Milleniumrings“.
    Viel zu lang um ihn so zu rufen.

    Ryou ging an mir vorbei, zog sich also seine Jacke und Schuhe aus.
    Dann kam er zurück und sammelte mich in mitten des Raumes ein.
    Umarmte mich und schmuste mich bis auf die Couch.
    Lachend ließ ich das einfach mal durchgehen.
    Meine Gedanken erhellten sich auch direkt wieder und ich vergaß, worüber ich nachgedacht hatte.
    „Wie war dein Tag?“, fragte er mich neugierig.
    „Anstrengend.“, seufzt ich.
    „Morgen ist Kaiba auf Dienstreise. Vielleicht hab ich dann etwas Ruhe. Aber heute war es nochmal extra viel.“
    „Dann bist du bestimmt müde, oder?“
    Vorsichtig nickte ich und kuschelte mich an ihn.
    „Ja…“
    „Hast du Hunger?“, er war noch voller Energie.
    Vermutlich, weil er bis gerade geschlafen hatte.
    „Mhm.“, antwortete ich und er stand auf.
    „Dann koch ich eben was. Zieh dich doch einfach schon mal um.
    Der Rock und die Bluse sind doch sicher nicht gemütlich.“
    Er war immer so fürsorglich.
    Aber Recht hatte er.
    Müde erhob ich mich und torkelte ins Schlafzimmer.
    Inzwischen hatten wir nur noch eins.
    Das damalige zweite Zimmer diente als Gäste- und Studienzimmer.
    Ich zog mir ein gemütliches T-Shirt und eine kurze Hose aus dem Schrank und verschwand im Bad.
    Ich öffnete die Bluse und zog mir den Rock über den Po.
    Die Strumpfhose hinterher.
    Alles lag so eng an und ich konnte direkt besser atmen, als ich befreit war.
    T-Shirt über den Kopf und rein in die gemütliche, kurze Hose.
    Tief atmete ich durch und ging zurück ins Wohnzimmer.
    Ryou hatte bereits den Tisch gedeckt und etwas Essbares darauf abgestellt.
    „Tadaaa~“, sang er stolz.
    Sofort fiel ich ihm müde um den Hals.
    „Danke.“, hauchte ich.
    Sanft drückte er mir einen Kuss aufs Haar.
    Mit direkter Zärtlichkeit waren wir damals genauso vorsichtig wie heute.
    Manchmal war das traurig.
    „Lass es dir schmecken.“
    „Itadakimasu.“, hauchte ich und begann zu Essen.

    Nach dem Abendessen machte ich mich Bettfertig.
    Zog das übliche Pflege-Abendprogramm durch.
    Dauerte immer ein bisschen.
    Tot müde fiel ich ins Bett.
    „Ich komm auch gleich.“, rief er zu mir.
    Allerdings schlief ich bereits ein.
    Daher bekam ich das eher beiläufig mit.

    Ein Geräusch weckte mich Mitten in der Nacht auf.
    Ryou lag nicht neben mir.
    „…!“, verschlafen rieb ich mir die Augen und setzte mich auf.
    Meine langen, blonden Haare fielen mir über die Schulter.
    „Ryou…?“
    Keine Antwort.
    „…“, ich hielt die Luft an und horchte.
    Keine Antwort, aber es war jemand in der Wohnung?
    Mein Herz begann zu rasen vor Angst.
    Und mein Körper bewegte sich wie von selbst.
    Ich rutschte vom Bett unter der Decke hervor und schlich zur Schlafzimmertür.
    Sie war angelehnt.
    Leise öffnete ich sie.
    Ich versuchte keine Geräusche zu machen.
    Dennoch hatte ich das Gefühl, dass man meinen Herzschlag bestimmt durch die ganze Wohnung hörte.
    Sogar atmen tat ich so wenig wie möglich.
    Meine Augen hatten sich gut an die Dunkelheit gewöhnt und ich konnte relativ viel sehen.
    Allerdings sah ich niemanden im Flur, oder im Wohnzimmer.
    „…?“, hatte ich mir das eingebildet?
    Wäre nicht das erste Mal.
    Immerhin war ich etwas…neben der Spur.
    In Gedanken rief ich nochmals nach Ryou.
    Denn es auszusprechen fiel mir nicht leicht.
    Ich hatte Angst zu sprechen oder auch nur einen Mucks zu machen.
    Niemanden konnte ich sehen, aber fühlen…konnte ich jemanden.
    Da war Jemand.
    Auf der Kommode stand eine leere Vase, die mir nicht wichtig war.
    Nicht, wenn es um mein Leben ging.
    Die nahm ich mir leise und hielt sie fest in beiden Händen.
    Meine Nerven waren zum Zerreißen gespannt.
    Einen Fuß setzte ich vor den anderen.
    Kurz wagte ich es zu Atmen.
    Doch genau in dem Moment kam die Gestalt aus dem Dunkeln auf mich zu.
    Vor Schreck warf ich die Vase und sie zersprang an der Wand.
    „Waah! Mayu! Ich bin’s doch nur!“, keuchte Ryou erschrocken.
    Mir kamen die Tränen und ich lief ihm in die Arme.
    „Mach mir doch nicht so eine Angst.“
    „Entschuldige.“, hauchte er und streichelte mir über den Rücken.
    „Wo warst du?“, fragte ich dann ängstlich.
    Doch er bat mich erst mal ins Bett zu gehen.
    Er räumte die Scherben auf.
    Total fertig mit den Nerven fiel ich ins Bett zurück.


    Zuletzt von Maririn am Do 19 Jul 2018, 12:43 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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    Maririn

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    Re: Nach Jahren...(Mayu x [Yami] Bakura)

    Beitrag von Maririn am Do 19 Jul 2018, 12:27

    Im Türrahmen blieb Ryou aber letztlich stehen.
    „Komm doch her.“, hauchte ich immer noch in Verarbeitung des Schreckens, den er mir eingejagt hatte.
    Schweigend kam er näher und krabbelte ins Bett.
    „Das du mich mal so zu dir bitten würdest.“, sprach er mit einer kratzigen Stimme.
    Sofort schoss mein Blutdruck in die Höhe.
    Doch noch bevor ich mich aufraffen konnte hatte er mich schon gepackt und drückte mich aufs Bett.
    „Nein! Woher…?“
    „Was für eine Begrüßung. Wolltest du mich erschlagen? Netter Versuch.“, kicherte er.
    Warum war er wieder hier?
    „Freust du dich nicht, mich wiederzusehen? Du sahst so traurig aus, als du mich hast gehen sehen.“, lachte er und beugte sich tief über mich.
    Meinen Kopf drehte ich weg.
    „Oh. Was für eine Abfuhr, hrhrhr.“, kicherte er und rollte sich von mir runter.
    Auf die Seite, in die ich meinen Kopf gedreht hatte.
    Sofort fasste er mein Gesicht in seine Hände und drückt mir einen gierigen Kuss auf.
    „Wie sehr hab ich das vermisst.“, keuchte er zwischen dem und dem nächsten Kuss.
    Großartig wehren konnte ich mich noch nie gegen ihn.
    Was an seiner Macht und Ryou’s Körper lag.
    So direkt küsste Ryou mich selten.
    Weil es ihm unangenehm war.
    Dabei fühlte es sich so gut an, was er auch immer wieder feststellte, wenn er das tat.
    „Ihr seid verheiratet, nicht wahr?“, und wieder ein Kuss.
    „Was für ein Glück er doch hat. Und ich erst.“, keuchte er dann.
    Beugte sich wieder über mich.
    Engte mich ein.
    „Nicht…bitte…“, keuchte ich.
    Doch küsst er nun einfach meinen Hals.
    Überall kribbelte es mich. Seine küsste brannten auf meiner Haut.
    „Warum sollte ich, Mayu-chan? Du klingst, als würdest du es lieben.“, haucht Yami.
    „Und du weißt, dass ich dir mehr bieten kann, als jeder andere.“
    Was vermutlich auch noch der Wahrheit entsprach…
    Dieser Geist war über 3000 Jahre alt und seine Erfahrung überstieg die jeder normal sterblichen Seele.
    Warum musste die erste Begegnung mit ihm nur in diese Richtung gehen?

    „Yami, ich…muss morgen Arbeiten. Bitte…hör auf.“, keuchte ich.
    Inzwischen trug ich nur noch meine kurze Hose.
    Lag auf dem Bauch und er küsste meine Schulterblätter runter.
    „Dann beschleunige ich es gern, wenn du willst. Dann bekommst du deinen Schlaf noch.“, keuchte er.
    Offenbar war er schon viel zu weit.
    Wie gern wollte ich…ihn… runtertreten.
    Doch genau dann überkam mich ein unglaubliches Gefühl.

    “Nsfw“:

    Seine Finger glitten zwischen meinen Oberschenkel hindurch und fuhren über die weichen, nassen Schamlippen.
    Meine Hose und meinen Slip, hatte er mir beim letzten Satz bereits runtergezogen und auf dem Bauch lag ich noch immer.
    „Oho~, du kannst mir nicht sagen, dass es dir nicht gefällt.“, kicherte er erfreut und beugte sich
    wieder über mich.
    Antworten tat ich darauf nicht.
    Es tat gut. Und ich liebte dieses Gefühl gerade sehr.
    Mit wenig Druck rutschte sein Finger in mich hinein.
    Das letzte Mal war so lange her.
    Dabei hatte ich Ryou oft so weit gehabt.
    Aber immer kam irgendwas dazwischen.
    Egal ob es an der Tür permanent klingelte und Joey und Co. zum Zocken vorbeikamen.
    Oder einer von uns sich – wir waren beide nicht sehr geschickt – so sehr weh tat, dass jegliche Anspannung verflog.
    Yami war da anders.
    Geschickter und deutlich direkter.
    Mit der anderen Hand umfasste er mich und streichelte über meine Brüste.
    „Sind gewachsen, huh? Dabei waren die doch schon in deiner Schulzeit so groß.“, amüsierte er sich.
    Am liebsten wollte ich ihm sagen, er solle ruhig sein.
    Doch außer seinen Berührungen Gedanklich zu folgen, konnte ich gerade nichts anderes.
    Mein leises Stöhnen erfüllte den Raum
    „Du klingst immer so verhalten und schüchtern.“, keuchte er mir ins Ohr.
    „Lauter, Mayu-chan. Damit kannst du mir den Verstand rauben.“
    Konnte ich das?
    Dabei…klang es doch so komisch…
    Das sah offenbar aber nur ich so.
    Umso mehr und lauter ich stöhnte, desto hektischer wurde er irgendwie.
    Bis er mich letztlich doch in die Mitte des Bettes dreht und zwischen meinen Beinen kniete.
    Sein Blick war gierig und sein Griff fest und bestimmt.
    „Verzeih mir, Kleine.“, hauchte er dann amüsiert und drang einfach ein.
    Meine Beine hielt er weit gespreizt fest und drückte sie in meine Richtung.
    Lehnte sich nach vorn und drang noch tiefer ein.
    Dieses Gefühl brachte mich dazu, mich am Bettlaken festzukrallen.
    Unter Kontrolle hatte ich mich nicht mehr und mein Verstand war wie benebelt.
    Ihn hörte ich fast gar nicht, aber konnte erkennen, wie er mich im Auge behielt.
    Jede meiner Reaktionen.
    Es war mir so peinlich, dass er mich so anstarrte.
    Ihm offenbar gar nicht.
    Immer wieder versuchte er neue Reaktionen und Laute hervorzurufen.
    Genoss es. Spielte mit mir.

    Irgendwann hatte er mich so weit, dass ich mich kaum noch halten konnte.
    Dieses unglaubliche Kribbeln war wieder da. Es war so heiß und pulsierte so stark.
    Yami blieb ernst bei der Sache und beugte sich vor, direkt über mich.
    Stützte sich rechts und links von mir ab und legte all seine Kraft genüsslich in die nächsten langsamen, intensiven Stöße.
    Ich fühlte mich, als würde ich wahnsinnig werden.
    Krallte mich am Kissen fest und zog es zu mir, biss in den Bezug.
    Amüsiert sah er das Schauspiel mit an.
    Und das bis zum letzten Augenblick.
    Mir war so schwindelig und ich fühlte mich so kraftlos.
    Fies lächelte er und zog sich zurück.
    „Schlaf, Mayu-chan.“, hauchte er finster und ich schlief auch sofort ein.

    Am nächsten Morgen wachte mit einem Schreck auf.
    Ich war noch immer nackt.
    Also war es passiert.
    Mit der Decke um mich herum tapste ich ins Bad.
    Erstmal duschen.
    Nach der Dusche sah Ryou…?
    War es Ryou?
    Dieser weichte Gesichtsausdruck und diese Stimme, die mich mit einem „Morgen!“, begrüßte.
    Das konnte nur Ryou sein.
    „Ich hab Pfannkuchen gemacht.“, sagte er stolz.
    Ja, das war er.
    „Ich komm sofort.“, keuchte ich erleichtert und zog mir schnell etwas über.
    War das… gestern Abend wirklich…passiert?
    Vor Jahren war der Kampf zwischen Yugi und Zorc entschieden gewesen.
    Und auch der zwischen Yugi und dem Pharao.
    Warum war Yami zurück?
    Verstehen musste ich das nicht.
    Vielleicht hatte dieser Blödmann irgendeinen Weg gefunden, in unserer Welt zu bleiben.
    Wäre ja nicht verwunderlich, bei diesem Kerl.
    Er war ein Trickser. Ein verdammt Guter.

    Der Pfannkuchen von Ryou hatte gut geschmeckt. Allerdings hatte er zu viele gemacht,
    daher nahm ich einen Teil mit zur Arbeit.
    Die Gedanken über Yami machte ich mir auch dort noch.
    Gut, dass Kaiba nicht da war.
    Obwohl ich mir doch gewünscht hätte, dass er mich mit der Arbeit ablenkt.
    Aber ich war einfach zu nichts im Stande.
    „…“, das würde ein LANGER Tag werden.
    Schon ging die Bombardierung via E-Mail los.
    Kaiba schrieb einen Text nach dem anderen und sendete ihn mir.
    Ich tat mich schwer daran, alles zu überblicken, durchzulesen, umzuschreiben und Protokolltüchtig zu machen.
    Doch tatsächlich vergaß ich dadurch einen Moment meine Situation.

    In der Pause teilte ich mir den Pfannkuchen mit Saeko, die Spontan vorbei gekommen war.
    Roland war mit Kaiba also im Ausland.
    „Und, wie geht’s dir?“, fragte sie und stopfte sich den ersten Happen rein.
    „Gut.“, fiepte ich.
    Doch ihr Blick verriet mir, dass sie etwas bemerkt hatte.
    „Wie geht es dir?, hab ich gefragt. Nicht, wie willst du, dass ich denke, wie es dir geht.“, ermahnte sie mich.
    Ich war eine schlechte Lügnerin.
    „Yami ist zurück.“, gab ich zu.
    Der nächste Happen des Pfannkuchens landete auf ihrer Anzugshose.
    „Was?!“

    To be continued…
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    Maririn

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    Re: Nach Jahren...(Mayu x [Yami] Bakura)

    Beitrag von Maririn am Fr 31 Aug 2018, 14:47

    Sie sah mich mit einem Blick an, der sagte: Was macht der hier?! und
    Du verarscht mich, oder?
    Aber es war mein voller Ernst.
    Daher sah ich weg.
    Ich reichte ihr ein Tuch, damit sie ihre Hose retten konnte.
    Was sie dann auch erstmal tat, bevor sie sich wieder mit mir befasste.
    "Was hat der hier zu suchen? Will der schon wieder was von Yugi?"
    "Hat er mir nicht gesagt."
    "War ja klar!", fauchte sie.
    Obwohl sie sich mit ihm eigentlich realtiv gut verstand.
    Nur dass er immer so viel Chaos verbreitete machte sie wütend.
    Denn überall wo er war ging irgendwas schief.
    Und auch sie hatte er schonmal in einem Raum eingesperrt, damit sie ihm nicht in die
    Quere kam.
    Da war sie vielleicht sauer gewesen.
    Aufgemischt hatte sie ihn danach ordentlich.
    Leider Ryou...nicht Yami.
    Der wusste natürlich von nichts.
    Also wartete sie seitdem auf die nächste Gelegenheit.
    "Darf ich nach der Arbeit mit zu dir?", sie grinste fies.
    "K-kannst du. Aber ich weiß nicht, ob er dann da ist."
    "Mir egal!", unterbrach sie mich fast.
    Also würde ich sie nach der Arbeit mitnehmen.

    Das tat ich dann auch.
    "Tadaimaaaa.", rief ich.
    Und Saeko dann auch.
    Ryou schrecke auf.
    "Wa-? Saeko!", mit ihr hatte er nicht gerechnet.
    "Na, du Fliegenschiss? Haste mich vermisst?"
    "F-f-f-liegenschiss? Ah!"
    Saeko packte ihn im Schitzkasten und verpasste ihm ne Kopfnuss.
    "Aua! Aua!"
    Sofort ließ sie ihn los und grinste frech.
    Beleidigt sah er sie an.
    "Wie gemein!", maulte er dann.
    Ich lief zu ihm und streichelte ihm über den Kopf: "Sorry, dass ich nichts gesagt habe."
    Er schüttelte den Kopf und lächelte: "Nee, schon gut."
    Na, ob Yami jetzt rauskommen würde?
    Wohl kaum.
    Er wusste um sein Schicksal...
    Oder hatte er das vielleicht vergessen?
    Denn er war gern mal da, wenn Saeko auch dabei war.
    "..."
    Zwei Energiebündel.
    Zu viel für mich.

    Es dauerte nur eine halbe Stunde.
    Saeko wollte eigentlich nicht lange bleiben.
    Doch dann zeigte sich Yami doch plötzlich.
    Das bemerkte allerdings erst nur ich.
    Er fasste mein Handgelenk so fest und drückte mich an sich.
    Ich nickte Saeko zu und sie sprang sofort auf ihn zu.
    Locker wehrte er sie ab.
    "Was ist los? Hattest mal mehr drauf, Kleines."
    "Schnautze! Ich polier dir die Fresse."
    "Versuchs doch.", provozierte er sie.
    Saeko versuchte sich aus seinem Griff zu lösen und warf sich letztlich mit ihrem ganzen Körpergewicht auf ihn.
    Er saß mit mir auf der Couch.
    Doch stand ich noch früh genug auf.
    Das konnte er nicht.
    Yami wollte sie ja unbedingt festhalten.
    Jetzt rollte Saeko sich also über ihn.
    "Ah! Hey! Du tust mir weh! Geh runter!", fauchte er.
    "Ich denk nicht dran. Kämpfe!", lachte sie.
    Sie rutschte neben ihn und sie sahen sich beide böse an.
    Dann schubste sie ihn einfach um.
    "Du Arsch!"
    Irgendwie...verstand ich nicht, was hier gerade passierte.
    "Warum werde ich hier eigentlich so herzlich begrüßt?", fragte er mit
    einem sarkastischem Ton.
    "Weil du nur Unglück verbeitest. Sieh zu, dass du dich wieder verpisst.
    Wir haben genug Stress mit der Arbeit. Da brauchen wir privat nicht auch noch
    so einen Unheilbringer. Fehlt nur noch, dass auch Marik wieder herkommt...mit seinem kranken
    Psychoknacks."
    Dazu sagte Yami erstmal nichts mehr.
    Sah mich nur fragend an.
    Ich hob nur die Arme und schüttelte den Kopf.
    "...", ich gab es ungern zu. Aber ich hatte ihn gern da.
    Zumindest so lange er friedlich blieb.
    Sobald er wieder handgreiflich werden würde, war auch ich bereit so weit zu gehen
    und zu sagen, er könne sich verpissen.
    "Ich mach doch gar nichts. Entspann dich mal.", dabei rutschte er etwas von Saeko weg.
    "Und warum bist du hier?!"
    "Muss ich etwa Rechenschaft ablegen? Vielleicht will ich ja auch einfach was von
    der Frau meines Wirts haben. Ich bin eifersüchtig, weißt du?"
    "Das juckt mich nicht. Wehe du machst kaputt, was die beiden haben!", drohte sie.
    "Warum? Er merkt doch nichts davon.", lachte er.
    Tief seufzte ich und setzte mich neben ihn.
    Zog ihm an den langen Haaren.
    "Aua!", knurrte er und sah mich böse an.
    "Sei lieb.", befahl ich.
    "...", damit wusste er gar nicht umzugehen.


    To be continued…




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      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Sa 15 Dez 2018, 17:03