Imperfect Flower

Just for the two of us


    Yandere life

    Teilen
    avatar
    Maririn

    Anzahl der Beiträge : 19674
    Anmeldedatum : 16.07.13

    Yandere life

    Beitrag von Maririn am Di 19 Apr 2016, 10:19

    „Und du willst wirklich nicht mehr hierbleiben…?“, fragte das kleine, zierliche Mädchen an der Haustür.
    Ihrer besten Freundin gegenüber, die sich dazu entschlossen hatte, die WG zu verlassen.
    Die Oranghaarige umarmte sie und drückte sie fest an sich.
    „Mach dir nicht ins Hemd! Ich komm dich auch regelmäßig besuchen.“, lachte sie.
    Kurz darauf stand Mami allein in der Wohnung.
    Alle persönlichen Sachen hatte Rika mitgenommen.
    Die Rosa-Blauhaarige sah sich um und schlenderte ins Wohnzimmer.
    Jetzt war die Zeit angebrochen, sich jemand neues als WG-Mitbewohner/Mitbewohnerin zu suchen.
    Immerhin studierte sie noch.
    Und mit ihrem Nebenjob als Kellnerin verdiente sie nicht genug, um die Wohnung auch nächsten Monat
    noch allein zahlen zu können.
    Vor einer Weile hatte sie bereits im Internet eine Anzeige aufgegeben.
    ‚Wohngemeinschaft. 12qm Zimmer zu vermieten.‘
    Die ersten Termine standen auch bald an.
    Sie hatte sich überlegt es wie eine Art Vorstellungsgespräch zu gestalten.
    Bisher gab es 6 Leute, die sich für das Zimmer interessierten.

    Direkt am Anfang der folgenden Woche startete sie die Gespräche.
    An der Tür begrüßte sie den ersten Besucher.
    „Willkommen. Vielen Dank für Ihr Interesse an dem Zimmer. Bitte folgen Sie mir.“
    So begann sie jedes Gespräch.
    Höflich bat sie den Besucher/die Besucherin herein und führte sie erst ins Zimmer.
    Dabei musterte sie ihr Gegenüber ganz genau.
    Versuchte ein wenig über Den-/Diejenige herauszufinden, indem sie ihm/ihr einfache Fragen
    stellte.
    Schule, Universität, Beruf, Hobbys usw.
    Einige waren ihr sogar unheimlich.
    Ein Student war mit ihr ins Besichtigungszimmer gegangen und hatte sie sofort angebaggert.
    Angewidert hatte sie ihn gebeten wieder zu gehen.
    Und es war schwer gewesen ihn loszuwerden.
    Ein Mädchen, total aufgedonnert und arrogant musterte sie und begrüßte sie mit den Worten:
    „Du bist aber nicht diejenige, mit der ich zusammen wohnen muss, oder?“
    Dieser schlug sie sofort die Tür vor der Nase zu und ließ sie gar nicht erst das Zimmer betrachten.
    Mit so jemandem wollte sie nicht zusammen wohnen.

    „Medokuse…“, murrte sie leise.
    Der letzte Interessent hatte sich für 18 Uhr angemeldet.
    Hoffentlich taugte der was.
    Sonst musste sie überlegen, wie sie den nächsten Monat die Miete aufbrachte.
    Pünktlich war er da und lächelte sie freundlich an.
    „Willkommen. Vielen Dank für Ihr Interesse. Bitte folgen Sie mir.“
    „Hai.“, der zierliche Junge verbeugte sich und folgte ihr.
    „Darf ich fragen, was Sie machen? Beruflich?“
    Eine sehr sanfte Stimme hatte der Interessent.
    „Ich bin Student und gebe jüngeren Schülern Nachhilfe.“, erklärte er.
    Er wirkte damit auch sehr zufrieden zu sein.
    Kurzes, lilanes Haar, eine große, schwarze Brille zu den ebenfalls großen Augen.
    Dazu eine zierliche Gestalt, eingehüllt in einem schwarzen Hemd, darüber eine beige Strickjacke und
    eine lange schwarze Hose.
    Während sie so mit ihm im Raum stand, der zu vermieten war, roch sie einen angenehmen Duft, der
    von ihm ausging.
    „Das Zimmer gefällt mir.“, bemerkte er.
    Das riss sie aus ihren Gedanken.
    „Ja?“
    Er nickte: „Und es passt perfekt in mein Budget.“, kindlich lächelte er.
    Irgendwie war er süß.
    Wie ein kleiner Junge…und doch erwachsen.
    „Sakamaki…Kanato, war Ihr Name, richtig?“, dabei warf sie einen Blick in ihr Notizbuch.
    „Hai.“, hauchte Kanato sanft: „Souma Mami desu ne?“
    Eifrig nickte die Rosa-Blauhaarige und lächelte breit.
    Mit so einem zärtlichen Stimmton hatte noch niemand ihren Namen ausgesprochen.
    Dieser Junge war vermutlich das Beste was ihr passieren konnte.
    Alle anderen waren gar nicht nach ihrem Geschmack und die Chemie stimmte auch irgendwie
    kaum.
    Nur ein Mädchen stand noch zur Auswahl…
    Aber dieser war ihr auch etwas unheimlich.
    Dann teilte sie sich lieber eine Wohnung mit ihm.
    Zumindest konnte sie sich das gut vorstellen.
    Kanato schlich an ihr vorbei und begutachtete auch den Rest der Wohnung.
    Ausgenommen IHR Schlafzimmer.
    „Gefällt Ihnen die Wohnung?“, fragte sie dann nach.
    „Ich hab leider nicht mehr viel Zeit um zu suchen und das ist das Beste, was ich bisher
    gesehen habe. Wenn es Ihnen nichts ausmacht, würde ich gern nächste Woche einziehen…“, kurz zögerte er.
    „Vorausgesetzt, Sie billigen mich als ihren Mitbewohner, ehehe.“, kicherte er süß.
    Mami schluckte und nickte: „J-ja!“
    Voll seinem Charme verfallen.



      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Sa 15 Dez 2018, 17:03