Imperfect Flower

Just for the two of us


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    Beitrag von Hiiragi Saeko am Mo 02 Jan 2017, 19:52



    Zuletzt von Hiiragi Saeko am Di 20 Nov 2018, 15:24 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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    Hiiragi Saeko
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    Re: ∋(。・”・)_†:*.;”.*・;・ Love Stories ☆゚・*:.。.☆†_(゚▽゚*)β

    Beitrag von Hiiragi Saeko am Mo 02 Jan 2017, 20:03

    ⁽⁽◝(∗ ❛⃘ ꒫ ❜⃘⃘ ∗)◜⁾⁾    School Visit   [Rin x Shoko]



    "Hey, guck mal! Die ist ja total süß!"
    "Meinst du die wartet auf jemand Bestimmtes?"
    Es war ein Sommertag nach den Ferien.
    Freizeit an der Samezuka-Privatschule für Jungs.

    Etwas nervös stand ein braunhaariges Mädchen im Schatten
    vor dem Haupteingang.
    Die zwei Jungs gingen schließlich aber an ihr vorbei.
    Erleichtert atmete sie auf.
    Hoffentlich kam er bald!
    Bestimmt sah sie total verdächtig aus, immerhin war das
    hier eine reine Jungenschule.

    Er hatte noch 5 Minuten, aber sie wünschte sich grade so sehr, dass
    er einfach ein bisschen früher rauskam.
    Mit den Fingerspitzen richtete sie ihren Pony zum hundersten Mal.
    Hoffentlich sah sie nicht müde aus.
    Die Nacht hatte sie nicht so gut geschlafen. Zu nervös.

    "Shoko-chan..."
    Kaum hatte sie den Gedanken beendet, stand er schon vor ihr.
    "R-rin-kun!"
    "Yo."
    Breit grinste der Rothaarige sie an.
    Wie toll er aussah!
    "I-ich wusste nicht, dass du solche Sachen auch hier trägst."

    Fragend sah Rin sie an.
    "Ist doch nichts besonderes."
    Warum sollte er sich auch nicht ein bisschen rausputzen?

    "Die anderen Jungs eben hatten noch ihre Schuluniform an."
    "Ist doch nicht mein Problem."
    Oh, das war zu harsch.
    "Komm."
    Ohne weiteres nahm er ihre Hand und nahm sie mit auf's Gelände.

    So groß. Und so viel Platz.
    Privatschulen waren schon was besonderes.
    Weiße Uniformen.
    Und nur Jungs...
    Wie seltsam.
    Und alle sahen sie so begeistert an.

    "Wer ist denn diese Schönheit?"
    Ein orangehaariger Junge kam auf die beiden zugestürmt.
    "Ich bin Momotaro Mikoshiba! Am liebs---"
    Rin schnürte ihm das Wort sofort ab, in dem er ihm den Mund zuhielt.
    Erschrocken war Shoko erstarrt.
    Sie hatte keine Angst vor Menschen, aber sie konnte nicht so gut damit
    umgehen, wenn sie jemand unvermittelt so zutextete.
    "Momo! Halt die Klappe! Du kannst dir die Mühe sparen."
    Fragend sah er zu Rin hoch.
    "Das ist meine Freundin. Also spar dir den Atem."

    Mehrmals verbeugte Mikoshiba sich.
    "Es tut mir so Leid!"
    Shoko war ganz beschämt.
    Würde das jetzt öfters passieren?
    "S-schon okay. B-bitte...nicht verbeugen."
    Begeistert sah er sie an.
    "Wie gütig du bist!"
    So rote Wangen und ein schüchterner Blick.
    Und diese sanfte Stimme erst!
    "Momo!", ermahnte Rin ihn nochmals.
    "Ich bin schon weg. Viel Spaß noch!"

    Genervt seufzte Rin und nahm ihre Hand wieder in seine.
    "Tut mir Leid. Der Junge hat zu viel Energie."
    "I-ich denke er meinte es nicht böse."
    "Ich weiß."
    Als nächstes gingen sie an seinen Lieblingsort.
    "Hier schwimmst du jeden Tag?"
    Auch wenn Schulschluss war, waren hier viele Schüler, die fleißig schwommen.
    Kein Wunder.
    Immerhin war die Samezuka für ihr Schwimmteam bekannt.
    "Ja."
    "Wie toll. Dass ihr ein eigenes Schwimmbad habt."
    Und es war so sauber und ordentlich.
    "Hoffentlich störe ich niemanden."
    Denn wieder waren alle Blicke auf sie gerichtet.
    "OI! Habt ihr noch nie ein Mädchen gesehen?! Schwimmt gefälligst!"
    Alle Anwesenden mitsamt Shoko zuckten zusammen, als Rin seine Stimme erhob.
    Er schien hier wirklich den Ton anzugeben.

    "Kannst du mir auch dein Zimmer zeigen? Oder ist das zuviel?"
    Rin sah zu ihr runter.
    Wenn sie ihn so lieb ansah, konnte er nicht 'nein' sagen.
    "Ich denke, das sollte okay sein."
    Zusammen betraten sie das Wohnheim.
    Es roch sehr nach Jungs.
    Nicht unbedingt auf die negative Art.
    "Sosuke. Können wir reinkommen?"
    Rin hatte vorher kurz nachfragen wollen, daher stand Shoko im Flur hinter ihm.
    "Luft ist rein."
    Wieder grinste er sie an und bat sie rein.
    Das Zimmer war nicht sehr groß.
    Und durch die große Gestalt von Rin's Mibewohner wirkte es nicht grade größer.
    "H-hallo Yamazaki-kun."
    "Hallo."

    Grade als Rin ihr ein bisschen erklären wollte, kam jemand rein.
    "Rin-senpai!"
    Silbernes Haar, zierlicher Körperbau.
    "O-oh! E-entschuldigung!"
    "Ist das Nitori-kun?"
    Das braunhaarige Mädchen kannte seinen Namen?!
    Nun war er sprachlos.
    "Ja. Letztes Schuljahr waren wir zusammen auf einem Zimmer."
    Freundlich lächelte sie ihn an.
    "Das ist meine Freundin. Tachibana Shoko.", stellte Rin sie vor.
    "W-was? Seit wann...?"
    "In den Ferien hat es sich so ergeben. Sei doch nicht so entsetzt!"

    Sosuke ging an den beiden vorbei.
    "Komm. Lassen wir die beiden etwas allein."
    "Y-yamazaki-kun, das ist nicht nötig!"
    Aber ihre Stimme schien wohl zu leise gewesen zu sein.
    Denn schon war die Türe zu und sie allein mit Rin in diesem Zimmer.
    "...."

    "Setz dich doch. Hier."
    Der Rothaarige zog den Stuhl von seinem Schreibtisch vor und
    setzte sich selbst auf das untere Bett.
    "Ist ein bisschen eng hier, aber ich bin kaum hier."
    Das konnte man sehen.
    "Hier ist nicht viel. Aber dann kann man es auch bestimmt
    gut sauberhalten.", stellte Shoko leise fest.
    Zum Glück sprach sie noch.
    Manchmal konnte sie nicht mehr, wenn so viel Trubel um sie herum war.
    "Außer man ist mit Nitori auf einem Zimmer. Keine Ahnung wie der das
    immer geschafft hat, aber sein Tisch war immer ein Schlachtfeld."
    Hinter ihren schmalen Händen versteckte sie ein Lachen.
    "..."

    Wieso war Sosuke einfach gegangen?
    Wo sie jetzt hier war und auch noch so niedlich...
    Am liebsten wollte er sie in sein Bett zerren und die Sachen aus
    den Ferien weiterführen.
    Sie innig küssen und dieses Kleid von ihrem Körper...
    "Lass uns wieder rausgehen. Ich hab Durst."
    "Eh?! O-okay..."
    Brav folgte sie ihm.

    Mit einer Cola saß sie neben ihm auf der Bank.
    "Ich kann mit dir nur draußen allein sein. Drinnen komm ich nur auf doofe Gedanken."
    Beschämt drückte sie die Dose.
    Warum war er immer so direkt?
    Er rückte näher zu ihr und legte einen Arm um ihre Schultern.
    "Ich will dich nicht verschrecken."
    Sanft küsste ihn auf die Wange.
    Und versteckte sich unbeholfen hinter der Dose.
    "Du...bist so lieb, Rin-kun."

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    Re: ∋(。・”・)_†:*.;”.*・;・ Love Stories ☆゚・*:.。.☆†_(゚▽゚*)β

    Beitrag von Hiiragi Saeko am Fr 14 Apr 2017, 14:24

    Sie kreisen und kreisen....  [Yuta x Naoto]


    "Yo, Yuta! Kommmal her und hilf mir damit!"
    Der Rothaarige schrak etwas aus seinen Gedanken hoch.
    "Ich hasse es, wenn diese Idols immer die Kulissen zerstören."
    "Ach komm, Hayato. Als würden die sich nciht schon genug
    schämen, dass die so tollpatschig sind."
    Manche von den Mädchen musste er manchmal sogar
    aufmuntern und trösten, weil sie so einen Ärger bekamen
    oder man ihnen vorwarf, dass sie zu unprofessionell waren.
    "Tss..du mal wieder."

    Hayato warf ihm einen Blick zu, als er an ihm vorbei greifen musste
    und sie sich ziemlcih nah dabei kamen.
    "...ist schon eine Weile her...", flüsterte der Schwarzhaarige fast.
    "Heeh.", lachte Yuta nur.
    Lange her. Wohl wahr.
    Ob Hayato immernoch ein Auge auf ihn warf?
    Dabei dachte er nach einem Mal wäre Schluss.
    Zumindest klang sein Kollege so, als sie sich im Love Hotel
    anzogen und ihrer Wege gingen.

    "Sorry, dass ich dich nicht abholen kann. Ich frag mal einen
    von meinen Kollegen, ob der mir den Gefallen tut, Sacchan."
    Seine kleine Schwester Saeko war sauer, weil er vergessen hatte
    sie von der Arbeit abzuholen.
    "Yo Kohaku. Tust du mir einen Gefallen und holst meine Schwester ab?"
    Ein grimmig aussehender Mann sah ihn genervt an.
    "Seh ich aus, als hätte ich 'Bimbo' auf der Stirn stehen?!"
    Yuta faltete die Hände und denkt den Kopf.
    "Bitte! Ich bin dir dann auch was schuldig. Wie groß auch immer
    diese Schuldigkeit ist."
    "....nagut. Hat sie so eine blöde Visage wie du? Oder kann man eher
    davon ausgehen, dass du adoptiert wurdest?"
    Das war seine Art nett zu sein!
    "Hier. So sieht sie aus und da musst du hin."
    Er gab ihm einen kleinen Zettel.
    "Oh Mann. Wie aus dem Gesicht geschnitten. Nagut. Aber ich vergess
    das nicht mit der Gefälligkeit."

    "Mir könntest du auch einen Gefallen tun..."
    Hayato wieder.
    Heute war er echt anhänglich.
    Was es damit wohl auf sich hatte?
    Dabei hatte Yuta echt keinen Kopf für sowas.
    Im animate-Store war ihm ein Junge aufgefallen.
    Schwarze Haare, hübsches Gesicht.
    Eigentlich hatte er es total auf ihn abgesehen, seit er ihn bei den
    BL-Mangas erwischt hatte.
    Total verschämt sah er in die Magazine und kaufte manchmal
    auch einen Manga.
    Aber gestern war ihm noch was besseres vor die Flinte gekommen.
    Offenbar ein Freund dieser Sahneschnitte.
    Braune Haare und tollpatschig.
    Ungefähr einen Kopf kleiner als er.
    Und knallrote Wangen, als er einen seiner charmanten Sprüche
    abgelassen hatte und ihm einfach seine LINE-ID zugesteckt hatte.
    Wie der Kleine wohl hieß?
    Und ob er ihm schreiben würde?
    Das war eigentlich seine einzige Sorge.

    "Was willst du?"
    "Hey, was klingst du denn so bösartig, Yuta?"
    Tat er das?
    "Ach. Ignorier mich.", lachte er.
    Es war sonst keiner in der Nähe und sie im Pausenraum.
    Eigentlich war auch schon Feierabend.
    "...!"
    Ohne Vorwarnung drückte der Schwarzhaarige seine Hand in Yuta's Schoß.
    "Komm mit. Ich bezahl auch."
    "Was? Wohin?"
    Er griff sein Handgelenk und drückte die Hand weg.
    "...keine Lust? Dabei gingst du doch unter mir so ab.
    Warst schon am Anfang ermaßen geil von mir, dass du
    mich beim Reinstecken vollgespritzt hast.
    Außerdem magst du es doch eher locker, oder?"

    Keuchend stand Yuta an einer Ecke.
    Wie uncool!
    Er war einfach mit seiner Tasche weggerannt.
    Locker...
    Da irrte Hayato sich aber gewaltig.
    Eigentlich war er auf der Suche nach was Festem.
    Und dieser Braunhaarige war so niedlich.
    Hayato war auch eher ein One Night Stand gewesen, um sich
    über die letzte gescheiterte Beziehung wegzutrösten.
    "Ich bin ja ein toller Held. Meinen Schwestern predigen, nie was
    mit einem Kollegen anzufangen und selbst nicht besser."

    Hoffentlich schrieb der Braunhaarige ihm bald.
    Und sagte ihm seinen Namen.
    Er bekam ihn einfach nicht aus dem Kopf.
    Sein Handy brummte.
    'Neuer Freund bei LINE'
    Annehmen.
    Direkt kam eine Nachricht.
    'Hallo, ich bin Naoto. Der aus dem animate-Store.
    Tut mir leid, dass ich solange nichts geschrieben habe.
    Wie geht's dir?'

    Yuta's Herz überschlug sich vor Freude.
    Naoto.....
    "Bitte lass mich dich erobern, Naoto-kun..."
    Vielleicht war er derjenige, der ihn lieben würde, egal wie
    blöd er manchmal sein konnte.


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    Hiiragi Saeko
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    Beitrag von Hiiragi Saeko am Do 15 März 2018, 07:38

    Sakamaki da yo - Hirakawa desu


    "Tadaima~"
    Im Türrahmen sah er schon die roten Haarspitzen seiner Verlobten.
    "Ah, da bist du ja endlich. Hat wohl länger gedauert, was?"
    In einer Kochschürze kam sie zu ihm getippelt.
    Sanft küsste er sie.
    "Ja. Tut mir Leid."
    Geschickt schlüpfte er aus seinen Schuhen in die Hausschuhe und hing seinen Schal und Mantel in den Wandschrank.
    "Das riecht aber lecker. Kann ich dir noch irgendwie helfen, Saeko-chan?"
    "Geh dir erstmal die Hände waschen. Wenn du willst, kannst du das Essen servieren.
    Ich bin doch schon fertig geworden."
    Entschuldigend lächelte er sie an.
    Beim Weg zum Bad, fiel ihm ein Buch ins Auge.
    "....!"
    Das war doch nicht etwa..?
    "Saeko-chan...woher hast du das denn schon wieder?!"
    Entsetzt stellte er fest, dass das der neue Fotoband war, den er machen musste.
    Als Seiyuu musste man manchmal eben auch solche Sachen machen.
    "Eh? Meinst du das Buch voller Lügen? Das hat Shimizu-san mir heute gebracht.
    Ihre Enkelin hat versehentlich 2 gekauft und da hat sie dich wohl gleich wieder erkannt."
    In ihrer Stimme schwang wieder ihre freche Art mit.
    Wie peinlich.
    "I-ich geh mir die Hände waschen."
    Buch voller Lügen nannte sie es.
    Hatte sie es sich etwa schon angesehen?
    Und wenn...was war denn dann die Lüge?

    Nach dem Essen ging Saeko baden.
    Frisch gebadet und eingecremt, kuschelte sie sich auf die Couch.
    "Du kannst~"
    Laito ging nur duschen. Er war zu hibbelig.
    Ob sie das Buch angesehen hatte?
    Sie machte sich immer lustig über ihn, weil er sich als "Daisuke Hirakawa" so anders verhielt und gab.
    Nicht boshaft, aber manchmal schämte er sich doch.
    Manchmal wusste er nicht, ob sie insgeheim sein größter Fan war oder eher das Gegenteil.
    Schnell zog er sich an und setzte sich zu ihr.
    Sie hatte das Buch auf den Schoß und grinste ihn an.
    "Also wenn du neben mir wach wirst, siehst du nicht so frisch aus. Verheimlist du mir was?
    Vielleicht sollte ich mal neben Hirakawa aufwachen~"
    Was sollte das denn heißen?
    "Ich mach mal ein Foto, wenn du wach wirst.", neckte sie ihn.
    "Bloß nicht!!"
    Dann waren seine Haare immer total zerzaust und sein Gesicht war manchmal zeimlich zerknautscht und vom Liegen leicht geschwollen.
    Einfach nicht in Form.
    Das mochte er garnicht.
    So schlimm, dass er bei den ersten Übernachtungen mit ihr an seiner Seite, extra früher aufgestanden war, um wenigstens sein Gesicht ansehnlich zu kriegen.
    "Ich hab schon einen hübschen Verlobten. Muss ich ja doch zugeben."
    Sie grinste.
    Das Buch legte sie zur Seite.
    "Wobei ich heute doch etwas Schockierendes gefunden habe."
    Ängstlich sah er sie an.
    Bitte nicht das. Bitte nicht das.
    "Tetsuya Hirai - klingt ganz schön heiß. Der Gute legt sich aber mächtig ins Zeug. Ist er schonmal ohnmächtig geworden?"
    Ganz blass sah er sie an.
    Würde sie jetzt sauer sein?
    R18-CDs waren Teil seines Jobs und es machte auch Spaß.
    Aber er konnte sich vorstellen, dass sie das nicht gut fand, wenn ihn andere Frauen so hören konnten.
    Sanft fuhren ihre Finger durch sein Haar.
    "Ich find das nicht schlimm. Sei doch nicht so blass!"
    Sie klang so besorgt.
    Er liebte diese Frau unendlich...
    "Wirklich nicht?"
    "Nein. Nur ich weiß, wie du beim Sex wirklich klingst~ Obwohl mich das doch ins Schlafzimmer getrieben hat."
    Er liebte diesen Unterton in ihrer Stimme.
    So dunkel und verführerisch.
    "Was...hast du getan?"
    "Der erste Schublade geöffnet und dann los~", lachte sie.
    "Und das will ich gleich am liebsten nochmal. Ausnahmsweise mal mit Hilfe von diesem interessanten Hirai-san~ Ich will dir nur lauschen und allein davon kommen."
    Sein Herz übersprang einen Schlag.
    "Uwah~ Bist du sicher?"
    "Natürlich~ Aber nur wenn du das machen willst."
    Er schlang die Arme um sie und küsste ihr auf's Haar.
    "Du bist die beste Frau aller Zeiten, Saeko-chan!"
    "Verlobte!!"
    "Nicht mehr lange~"
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    Re: ∋(。・”・)_†:*.;”.*・;・ Love Stories ☆゚・*:.。.☆†_(゚▽゚*)β

    Beitrag von Hiiragi Saeko am Sa 07 Apr 2018, 13:25

    Wheelchair - [Shoko x Tenka]



    "Willst du wirklich noch eine Runde?"
    Unter ihrem Sonnenschirm sah Shoko so schön aus...
    "Tenka...? Hörst du mir zu?"
    "Was?! Du hast mich abgelenkt!"
    Liebevoll sah sie zu ihm runter.
    "Ich hab dich gefragt, ob du noch eine Runde willst. Deine Arme müssen
    doch langsam wehtun."
    Ertappt lachte er.
    "Ach was! Ich kann noch 100 Runden fahren!"
    In Wahrheit taten ihm die Hände aber schon seit einer Weile weh.
    Seit einem Unfall saß er im Rollstuhl, weil seine linke Hälfte zum größten Teil gelähmt war.
    Im Gesicht ging es langsam etwas zurück. Im Arm sogar noch mehr.
    Aber Shoko ließ sich davon nicht abschrecken.
    Mittlerweile war sie sogar eingezogen.
    Und kümmerte sich täglich um ihn, wenn sie von der Arbeit nach Hause kam.
    Ihre Eltern hatten einen Lebensmittelladen, in dem sie schon immer mithalf.
    Anders wäre er wohl auch nie auf sie getroffen.
    Sanft legte sie ihm eine Hand auf die rechte Schulter.
    "Du lügst doch. Hier."
    Sie reichte ihm den Sonnenschirm und schob stattdessen den Rollstuhl.
    "Irgendwann ist auch mal gut.", hauchte sie leise.
    "Ja...du hast wohl Recht...", gab er ungern zu.

    "Shirasu-san! Kannst du mir bitte helfen?"
    Der Kumo saß in der Wanne, aber hatte keine Kraft mehr in den Armen, um allein
    rauszukommen.
    Seine Hoffnung, dass Shoko ihm stattdessen helfen konnte, wurde im Keim erstickt.
    Dafür war sie dann doch zu schwach und erst Recht zu scheu!!
    Mehr als Küssen war bisher noch nicht passiert, obwohl er wirklich offen damit umging, dass er mehr wollte.
    Leise hörte er, wie sie Shirasu seine Misere erklärte, bis die Türe aufging.
    "Also von Shoko-chan kannst du nicht erwarten, dass sie dich und dein hässliches Ding hier raus bekommt."
    "Klappe!"
    Für Tenka waren solche Momente entmutigend.
    Wenn er anderen zur Last fiel.
    Früher konnte er alles allein und jetzt...

    Seine Finger zitterten, als er die Stäbchen festhielt.
    Da hatte er sich eindeutig übernommen.
    Mit Sorge betrachteten seine Brüder ihn.
    Aber er lachte einfach.
    Auch wenn ihm nicht danach war.
    "Ich bin ein Zitteraal!"
    Zusammen mit Shirasu kam Shoko dazu und stellte noch den Tee ab.
    "Lass mich dir helfen."
    Wie anmutig sie sich neben ihn kniete.
    Sie war so ein anständiges, liebes Ding.
    Griff nach seinen Stäbchen.
    "Was möchtest du zuerst?"
    Wollte sie ihn füttern?!
    "Hmm...Fisch?"
    Sanft nickte sie und trennte einen Happen von dem gebratenen Körper ab.
    Pustete und hielt es ihm dann hin.
    "Oishii~~", schwärmte er.
    Mit ihren Stäbchen aß sie etwas von ihrer Portion.

    "Du hast schon echtes Glück."
    Tenka sah von seinem Sake-Becher auf.
    Sprach er über Shoko?
    "Sie ist immer sehr besorgt um dich."
    "Du weißt, dass ich das nicht will..."
    "Es ist doch schön, wenn ein geliebter Mensch sich um einen sorgt."
    "Aber ich belaste sie doch unendlich. Ich...bin ein richtiger Nichtsnutz."
    Vor der dünnen Türe blieb Shoko stehen.
    Seit wann dachte er denn so von sich?
    "Manchmal finde ich, dass es besser gewesen wäre, wäre ich einfach gestorben."
    "Sag sowas nicht. Du weißt genau, dass alle unendlich traurig wären."
    "Aber was kann ich ihr schon bieten?!"
    Tenka's Stimme wurde lauter.
    "Wenn es nicht besser wird, werde ich ihr ganzes Leben lang nur eine Last sein! Ich wollte sie heiraten! Ich wollte Kinder! Ich will sie doch einfach nur glücklich machen und jeden Tag zu etwas besonderem machen!!"
    Shirasu sah zur Türe, als er dumpfe Schritte sich entfernen hörte.
    "..."

    "Warum guckst du denn so traurig?"
    Tenka fiel schon seit ein paar Tagen auf, dass Shoko immer so melancholisch wirkte.
    "Hm? A-ach nichts. Ich bin nur ein bisschen müde.", überspielte sie das.
    In Wahrheit gingen ihr aber Tenka's Worte nicht mehr aus dem Kopf.
    Er konnte ja nicht ahnen, dass sie das mitbekommen hatte.
    Er streckte die Hand aus.
    "Komm her. Schlaf auf meinem Schoß."
    "Was? Nein. Ich bin zu schwer."
    "Ach, ich merke doch eh nichts."
    Leidend sah sie ihn an.
    "Ich mach uns Tee..."
    Leise verließ sie den Raum.
    In der kleinen Küche wischte sie sich die Tränen weg, während das Wasser kochte.
    Sie fühlte sich nicht wohl ihn anzulügen.
    Aber sie brachte es auch nicht übers Herz ihm zu sagen, dass sie gelauscht hatte.
    "Oh. Machst du Tee?"
    Erschrocken zuckte sie zusammen, als Shirasu reinkam.
    Schweigend stellte er sich neben sie und half ihr.
    "Neulich...hab ich gehört, was Tenka gesagt hat..."
    Ihre Stimme war wirklich zart.
    Er mochte den Klang.
    "Ich weiß. Aber er hat es nicht mitbekommen. Da war er schon zu betrunken."
    "Denkt er denn wirklich so?"
    "Möglich. Ein so aktiver Typ wie er kommt nicht damit klar, dass er sich nicht mehr vollkommen
    frei bewegen kann. Und bei vielen Kleinigkeiten Hilfe braucht."
    "Aber...mir macht das doch nichts aus. Solange er sich bewegen kann, ist es doch okay."
    "Aber anscheinend will er dir so viel mehr bieten."
    "Ich weiß...aber...ich bin doch glücklich. Er ist immernoch so lieb und alle freuen sich, wenn sie ihn sehen. Tenka darf nicht einfach verschwinden wollen."

    Es war ein sehr warmer Sommertag.
    Zu warm, um sich viel zu bewegen.
    Auf Tenka's Vorschlag hin, machten sie alle ein Picknick am See.
    Im Schatten eines Baumes lag Tenka auf Shoko's Schoß.
    Sanft streichelte sie ihm immer wieder über die Stirn und durch den Pony.
    Chutaro und Soramaru plantschten ein wenig im Wasser herum und Shirasu genoss den Ausblick.
    Tenka's Augen waren geschlossen.
    "Ich liebe dich, Shoko-chan."
    Wie ernst er das sagte.
    Er sah nicht mal neugierig zu ihr hoch, um ihre Reaktion zu sehen.
    Vorsichtig beugte sie sich nach vorn und setzte ihm einen Kuss auf die Stirn.
    "Ich dich auch, Tenka."
    Breit lächelte er.
    "Und ich liebe es, wie du meinen Namen aussprichst."
    "I-ich sprech ihn doch normal aus!"
    "Ja, aber ich will das mein restliches Leben jeden Tag hören dürfen."
    "D-darfst du doch....", hauchte sie beschämt.
    "Blödmann."

    Hatte Tenka gute und schlechte Tage?
    Abends lag Shoko in ihrem Futon.
    Tenka schlief schon tief und fest an ihrer Seite.
    Heute wirkte er nicht so, als würde er sowas denken.
    Was aber nicht hieß, dass diese Gedanken weg waren.
    Vorsichtig legte sie ihre Hand auf seinen Kopf.
    Morgen wollte sie mit ihm durch's Dorf spazieren.
    Er sollte sehen, wie wichtig er den Menschen hier war.


    MAYBE continued
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    Re: ∋(。・”・)_†:*.;”.*・;・ Love Stories ☆゚・*:.。.☆†_(゚▽゚*)β

    Beitrag von Hiiragi Saeko am Do 19 Apr 2018, 22:31

    Disco Night [Furuta(?) x Saeko(?)]



    Eigentlich war das so gar nicht sein Ding.
    In eine Disko gehen. Laute Musik, viel Alkohol.
    Aber irgendwie hatte es ihn hierher verschlagen.
    Der Einlass war auch kein Problem gewesen, denn er war ja wie immer gut gekleidet.
    Vielleicht ein bisschen zu gut. Denn so wirklich Beachtung bekam er von keiner Frau.
    Allerdings legte er es auch nicht unbedingt darauf an.
    Heute hatte er Kummer. Das konnte er nicht von der Hand weisen.
    Oft genug konnte er den Kummer der vergangenen Jahre runterschlucken, aber heute war
    irgendwas passiert – er hatte etwas gesehen, gehört oder gerochen, dass ihn an diese Frau
    erinnerte – seine erste Liebe.
    Er bestellte einen neuen Drink.
    Ließ seinen Blick durch die vielen Lichter und Menschen gleiten.
    Der Bass wummerte durch den Raum.
    Mit seinem Kummer passte er nicht hierhin, oder? Und mit diesem Anzug.
    Plötzlich erblickte er eine junge Frau.
    „…“
    Da war etwas an ihr, was ihn den Blick nicht mehr abwenden ließ.
    Sie war zierlich, hatte längere Haare. Die Farbe konnte er nicht ausmachen.
    Dafür war das Licht einfach nicht gemacht.
    Ein frecher Blick, ein Lachen. Sie nahm einen Schluck aus ihrer Flasche.
    Sie war einfach wunderschön.
    Starr und ertappt bemerkte er, dass sie seinen Blick erwiderte.
    Dabei war sie schon ein ganzes Stück entfernt. Mit einem Seitenblick sah sie zu ihm.
    Und lächelte dann kühl.
    Wandte sich wieder ihrem Gesprächspartner zu.
    Hatte er sie so angestarrt, dass sie es bemerkt hatte?!
    Er klatschte sich selbst auf die Wangen. Wie unangenehm!!
    Der neue Drink stand vor ihm.
    „Hey Onkelchen. Das sieht aber lecker aus~ Was isn‘ das?“
    Onkelchen? Wer nannte hier wen Onkelchen?
    Er bekam einen Stupser auf den Arm.
    „Hey!! Kannst du schon nichts mehr hören?!“
    Es war die hübsche Frau, die er grade noch angestarrt hatte.
    „…!!“
    Frech grinste sie, zog sein Glas zu sich und trank einen Schluck durch den Strohhalm.
    Dann klopfte sie mit der flachen Hand auf die Theke.
    „Mach mir auch mal so einen! Das is‘ echt lecker!“
    Auf die Theke gestützt sah sie dem Barkeeper vergnügt zu, wie er das gleiche Getränk
    nochmal zubereitete.
    Ihn beachtete sie gar nicht mehr.
    Verstohlen sah er auf den Strohhalm. Dann auf ihre Gestalt.
    So schlank. Sportlich. Kurze Klamotten, aber eine Strumpfhose.
    Schuhe mit einem kleinen Absatz.
    Und einen langen Zopf.
    Wieder fasste sie ihm an die Schulter. Mit dem Drink in der Hand.
    „Also in dem Aufzug schleppst du keine ab! Du siehst aus wie ein Türsteher! Hahaha~“
    Lachend ging sie wieder.
    Sein Gesicht glühte.
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    Beitrag von Hiiragi Saeko am Do 19 Apr 2018, 22:50

    Freunde, wenn es grade passt [Laito x Saeko]



    Mit Kopfschmerzen wurde Laito wach.
    Es roch steril und selbst durch die nur halboffenen Augen wurde er geblendet.
    Wo war er denn hier gelandet?
    „Hmm….“
    Etwas klarer öffnete er die Augen und sah sich um.
    War er in einem Krankenhaus?
    Wieso denn?!
    Als er sich aufsetzen wollte, durchzuckte ihn ein Schmerz.
    „Aau…!“
    Erst jetzt sah er an sich herunter.
    Verbände, Pflaster…und ein Krankenhaushemd.
    Na, hoffentlich war die Krankenschwester begeistert~
    Schwer seufzte er.
    Jetzt fiel es ihm wieder ein.
    Er hatte doch ein Mädel aufgerissen und musste zur Schule.
    Aber sie schlief noch, also ging er einfach.
    Hatte sie nicht ihre Freunde zusammengetrommelt, weil ihr das gegen den Strich ging?

    „Was glaubst du, wie du mit unserer Prinzessin umgehst, du Stricher?“
    „Uwah…ich das nicht ein bisschen gemein? Ist ja nicht so, dass ich ihr irgendwas versprochen hätte.“

    Ab da war die Situation irgendwie eskaliert.
    Diese dumme Kuh hatte wohl zu viel in seine Worte hineininterpretiert.
    Oder ihn einfach zu wörtlich genommen.
    Im rutschte oft mal ein ‚ai shiteru‘ heraus, wenn er in Stimmung war.
    Außerdem mochten seine Freundinnen es doch, wenn er sowas sagte.
    Oder diese eine nicht?
    Anscheinend….

    Es war Abend, die Visite war vorbei.
    Leider war keine Krankenschwester dabei, die ihm gefiel.
    „Das kann ja trostlos werden…“
    Auf dem Tisch neben sich bemerkte er sein Handy.
    Eine Beschäftigung!!
    Wie gewohnt warteten viele Nachrichten auf ihn.
    „…“
    Wie hatte es sich denn so schnell rumgesprochen, dass ihm so was widerfahren war?
    So viele Nachrichten.

    Rina: ‚Oh nein! Ich hab gehört was passiert ist! Werd schnell wieder gesund, dann zeig ich dir, was ich beim Yoga gelernt habe ♥️
    Yuri: ‚Du Armer~ Vielleicht besuche ich dich ja mal. In einem Krankenhaus hab ich es noch nie getan~‘
    Hina: ‚Hoffentlich ist nichts Wichtiges zu Schaden gekommen. Ich hab so Lust auf dich..!‘
    Saeko: ‚So blöd muss man erstmal sein…! Pass doch mal auf, mit wem du es treibst! Welches Krankenhaus?‘

    „Ha…?“
    Die Nachricht von Saeko passte nicht ins Schema.
    Meckerte sie ihn etwa an?
    Natürlich schrieb er an alle seine Freundinnen, wo er lag und das sie vorher Bescheid sagen sollten.
    Aber am nächsten Tag kam niemand von ihnen.
    „Hmm…langweilig…“,seufzte er.
    In einem Einzelzimmer hatte man zwar seine Ruhe, aber irgendwie war das zu ruhig.
    Natürlich hatte er nicht erwartet, dass Hina oder Rina sofort herstürmen würden, aber gar keine Reaktion und gar kein Besuch war doch….gemein.
    Es war ja nicht so, dass er eine von ihnen liebte oder mit ihnen zusammen war.
    Nein, er bot Mädchen, die ihm gefielen einfach seine Freundschaft an und es war direkt klar, was das bei ihm hieß: Freundschaft plus.
    Darauf ließen sich erstaunlich viele Mädchen ein~
    Davon hatten recht viele einen Freund, aber anscheinend konnten sie einfach nicht das erfüllen, was er konnte.
    „Die Besuchszeit endet in 5 Minuten!“
    „ich hab nicht vor lange zu bleiben!“
    Überrascht sah Laito zur Türe, als diese aufsprang.
    Rote Haare, eine Trainingsjacke und eine kurze Hose.
    „Saeko-chan?“
    Sie schloss die Türe und kam auf ihn zu.
    Setzte sich verkehrtherum auf den Stuhl und musterte ihn.
    „…“
    Was sollte das jetzt?
    „Na…die haben ja nicht grade gezögert deine Visage zu pürieren.“
    Frech grinste sie.
    „Und dann prahlen die auch noch so damit herum. Dabei ist doch klar, dass du eine Memme bist.“
    Beleidigt sah Laito weg.
    Er konnte es nicht ausstehen, wenn man ihn eine Memme nannte.
    Klar, er gehörte nicht zu den Jungs, die oft in Schlägereien verwickelt waren oder besonders fest zuschlagen konnten.
    „Es stand 4 zu 1…“, murrte er.
    Da konnte er ja keine Chance haben.
    „Also ich würde dich auch ganz allein fertig machen können.“, schnurrte sie.
    Leise raschelte etwas und landete mit einem leisen Knall auf dem Tisch.
    Kekse.
    „Die hatten wir noch zu Hause rumliegen. Keine Ahnung wie alt die sind.“
    „Soll ich mich jetzt darüber freuen?“
    Sie zuckte mit den Schultern und sah nach draußen.
    Laito’s Blick wanderte ihren Körper hinab.
    Die Jacke war weit offen. Man konnte ihren Sport-BH sehen.
    Und ihre Beine schlangen sich so um die Stuhllehne…so weich, dass ihm fast das Wasser im Mund zusammenlief.
    Wie gern würde er jetzt ihre Beine in die Luft recken und daran lecken…
    „Hey Perversling. Deine Decke hat ne Beule.“
    Ertappt musste er dies auch feststellen.
    „Hab ich dich bei was gestört? Ich bin ja gespannt, ob was an deinem Geblubbere dran ist und du in 2 Tagen geplatzt bist, weil dir keine die Beine um den Hals geschlungen hat. Obwohl…versuchs mal mit der Krankenschwester. Die ist mit Glück nur knapp über 55.“
    Gehässig lachte sie.
    „….“
    Grade hätte er sich doch lieber keinen Besuch gewünscht.
    Oder wenigstens Rina….oder war es Hina? Yoga…heeeh….er kam nicht mehr drauf.
    Ausgiebig streckte Saeko sich, nachdem sie aufgestanden war.
    „Dann geh ich mal wieder. Wollte nur mal gucken, ob’s für ein Koma gereicht hat.“

    Auch am nächsten Abend, kurz vor Besuchsschluss tauchte sie wieder auf.
    Sah sich im Zimmer um und grinste.
    „Sieht ja nicht aus, als hättest du Besuch gehabt.“
    „Dafür bist du ja jetzt da~“, antwortete er charmant.
    Wie zu erwarten war, prallte das an ihr ab.
    „Die Kekse hast du wohl gegessen. Anscheinend hat meine Schwester die gemacht. So alt waren die dann nicht.“
    Wieder konnte er sie nur von weitem begutachten.
    Sportliche Sachen, eng anliegend. Aber keine nackte Haut.
    „Wie lange behalten die dich noch hier? Wenns zu lang dauert, kümmer ich mich gerne um deine Mädels.“
    Jetzt kribbelte es nur noch mehr!!
    „Ein paar Tage denke ich.“
    „Welche soll ich mir vornehmen?“
    „Eeeh?! Bitch-chaan~ Das sind doch meine Freundinnen.“
    Sie zuckte mit den Schultern.
    „Hau rein.“
    „Oi, du bist doch grade erst gekommen!“
    Mitleidig sah sie ihn an.
    „Klammerst du etwa?“

    Schlecht gelaunt kaute Laito an seinem Abendessen herum.
    Blöde Kuh!
    Klammern war bei ihm verboten.
    Wie kam sie dann dazu ihm sowas vorzuwerfen?
    War es so komisch, wenn er ein bisschen mehr als 2 Minuten Gesellschaft in diesem langweiligen Krankenhaus wollte?
    Immerhin kam ja sonst niemand.
    „…“
    Daran störte er sich doch nicht!


    „Wow~ Du warst ja duschen. Riecht richtig frisch hier drin~“
    Heute kam Saeko nicht erst kurz vor Schluss.
    Dafür aber mit einem blöden Spruch.
    Überschwänglich ließ sich einfach auf seiner Bettkante nieder.
    „Iiih. Da ist ja garkeine Federung drin. Wie ein Toast im Wasser.“
    Jetzt war die Chance…!
    Mit seinem unversehrten Arm zog er sie an sich.
    „Und jetzt?“
    Wieder dieses unbeeindruckte Gesicht!!
    „Haah…wo ist nur deine Leidenschaft hin?“, seufzte er.
    „Da, wo dein guter Arm gesund ist. Also nicht im hier.“
    Guter Arm?
    Ah, natürlich.
    „Zu gerne würde ich grade Stunden totschlagen. Aber…naja.“
    Würde sie jetzt etwa wieder gehen?!
    „…“
    Was war das denn für eine Panik? Er hatte doch genug Freundinnen, die sie locker ersetzen konnten.
    „Hach~ Rück mal ein Stück. Ich hab grade Lust einfach rumzuliegen.“
    Ohne zu Warten, schob sie ihn einfach zur Seite, trat ihre Schuhe von den Füßen und legte sich neben ihn.
    ….
    „Wenn du weiter so auf meine Brust starrst, kriegt deine Bettdecke wieder ne Beule.“
    „Hahaha. Als wäre ich so empfindlich.“
    „Wie lebt es sich denn bisher ohne Sex? Oder hast du dich doch mal an älteren Ladies versucht?“
    „Nein!! Natürlich nicht!!“
    Sie lachte.
    „Ich bin froh, wenn ich wieder hier raus bin.“, murrte er.
    Es war schrecklich. Da war dieses Gefühl, was einfach nicht wegging, egal was er sich auf seinem Handy ansah und selbst Hand anlegte.
    „Also…wenn du den Vorhang um dein Bett herum zuziehst, könnte ich ja mein T-Shirt hochschieben und dir zeigen, dass ich nichts drunter hab.“
    Sofort schnellte sein Blick zu ihrer Brust.
    Allein der Gedanke an diese hellrosanen, weichen, zarten….Stellen…..
    "Ba--ka--- Du hast doch nicht wirklich geglaubt, dass ich hier sowas mache."
    Frech grinste sie ihn an.
    "...."
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    Beitrag von Hiiragi Saeko am Sa 21 Apr 2018, 14:12

    Hopeless Love [Saeko x Furuta]



    „Mit dir spielt wohl keiner, was?“
    „Das geht doch nicht!! Komm, wir spielen mit dir!“

    „Heeh? Was soll denn das auf einmal? ‚Niimura‘?“
    „Pfft…ganz wie du meinst, Sota. Ich bleib bei Sota. Egal was du sagst.“


    Der Schwarzhaarige schreckte hoch.
    Er hatte länger nicht mehr von früher geträumt.
    „…“
    Es war Wochenende, also konnte er sich in Ruhe beruhigen.
    Auch wenn er nichts Schlimmes geträumt hatte, wühlte ihn das immer auf.
    Dabei war er doch heute sogar dort eingeladen.
    Bei den Hiiragi.

    „Mann, du siehst ja scheiße aus.“
    Saeko öffnete ihm die Türe.
    „Haha…danke…“
    Nicht grade die Begrüßung, die er sich gewünscht hatte.
    „Hast du schlecht geschlafen, Sota-kun?“, begrüßte Rika ihn.
    Saeko’s Zwillingsschwester.
    Beides waren seine Sandkastenfreundinnen. Wenn man das so sagen wollte.
    Klang eigentlich ganz schön peinlich.
    „Ja…kann man so sagen.“
    „Ohjeh. Komm erstmal rein~ Wir haben grade Muffins gebacken.“
    „Ehrlich? Du auch?!“
    Hoffnungsvoll blickte er zu Saeko.
    Mit zusammengezogenen Augenbrauen sah sie ihn an.
    „Was geht denn mit dir schon wieder? Klar, hab ich geholfen! Idiot…“
    „Dann will ich einen!“
    „Die sind noch heiß! Du kriegst Bauchschmerzen, du Chaot.“
    Erschrocken zuckte der Junge zusammen.
    „Yo. Mach mir hier keinen Ärger, Furu-chin.“
    „Nenn mich doch bitte nicht so!“
    Yuta, der älteste der Hiiragi-Geschwister, war immer so gemein zu ihm.
    Aber insgeheim war er ein guter Kerl. Also nicht wirklich gemein.
    „Du willst doch nur, dass die Mädels sich um dich kümmern, wenn du Bauchschmerzen hast.“
    Abfällig lachte Saeko.
    „Sagt grade der Richtige. Wer wollte denn letztens auf meinem Schoß liegen, weil er Bauchweh hatte?“
    „Und wer durfte es sogar?“, schoß Yuta zurück.
    Hier fühlte Sota sich aufgehoben.

    „Haaach…gehst du wieder mit deinen Kumpels weg?“, fragte Saeko.
    „Ja. Wieso?“
    „Bring doch mal Hiroshi her~ Ich fand ihn echt schnucklig.“
    „Saeko!! Der Typ ist 21! Lern mal deine Grenzen und such dir einen in deinem Alter.“
    „…“
    Besorgt sah Rika zu dem einzig Schwarzhaarigen im Raum.
    Schon seit Jahren war er in Saeko verliebt.
    Aber sagte es ihr einfach nicht.
    Und ihre Schwester bemerkte es nicht mal.
    Solche Situationen waren immer so angespannt.
    Dabei war sie doch sonst so feinfühlig.
    „Langweiler.“, murrte Saeko.
    „Häng ich halt mit Sota rum! Bääh!“

    Nun saß Sota mit Saeko in ihrem Zimmer.
    Zockte mit ihr auf einer Konsole.
    „Hey. Hast du schonmal jemanden geküsst?“
    Die Frage kam ja aus dem nichts!!
    „Nein.“
    Den zweiten Teil der Frage bekam er nur schwer raus, weil er Angst vor der Antwort hatte.
    „Und…du?“
    „Nee. Die haben ja alle Schiss. Dabei finde ich echt, dass man üben muss!“
    Entschlossen sah sie ihn an.
    „Oder nicht? Willst du deine erste Freundin vollsabbern, nur weil dich keiner hat üben lassen?“
    Er wusste darauf keine richtige Antwort.
    „I-ich hab doch keine.“
    „JA! Du lehnst ja auch alle ab! Da würde ich auch nicht mehr ankommen und es versuchen.“
    Hilflos sah er zur Seite.
    Ich will ja auch nur dich, du dumme Kuh.
    Plötzlich sackte die Matratze neben ihm ein.
    „Willst du es mal probieren? Ich kritisier dich auch nett, bevor du wieder flennst~“
    Sein Herz stoppte einen Moment.
    „Du…willst es mit mir üben?!“
    „Wieso nicht? Findest du mich zu hässlich dafür? Oder hast du so ein reines Herz, dass du nur
    das Mädchen küssen willst, dass du liebst?“
    Wieso merkte sie nicht, was sie da sagte?
    „…du bist nicht hässlich.“
    „Weiß ich.“
    „Du bist blöd.“
    „Du auch.“
    Fordernd sah sie ihn an.
    „Ich meine so richtig küssen. Nicht so ein Flaschendreh-Kuss auf den Mund. So einen Schmatzer.
    Ich meine so richtig, weißt du?!“
    Sie war ja ganz aufgeregt.
    „Na schön.“
    Das ließ Saeko sich nicht 2-mal sagen und kletterte einfach auf seinen Schoß.
    „S-saeko!! Das ist doch zu nah!“
    „Hehe~ Ich sag schon nichts, falls du ne Beule in die Hose machst~ Dann mach ich ja alles richtig, wenn das passiert.“
    Mit einem frechen Grinsen legte sie ihm die Arme um den Hals.
    „Und du bist dir ganz sicher?“
    „Meine Güte. Ja! Doch!“
    „Aber es ist dein erster Kuss.“
    „Wen juckt’s? Lieber ich verlier ihn an dich, als an irgendso einen Hohlkopf.“
    Nun kam sie aber verdammt nah.

    Etwas später am Nachmittag linste Rika durch die Türe.
    Es war so still.
    Saeko lag auf Sota-kun’s Schoß?
    Sie schlief wohl.
    Seine Hand fuhr durch ihre Haare.
    „…“
    Dieser Anblick war traurig.
    Mit ein bisschen Mühe konnte sie ihn auch sehen.
    „…?!“
    Er weinte ja!!
    Und sah ihre Schwester dabei an, als wäre sie unerreichbar für ihn.
    Das ging doch nicht!!
    Sofort schrieb sie ihm eine Nachricht auf LINE.

    - Sota-kun!! Sag es ihr doch endlich!! ich weiß nicht, worauf du wartest, aber sie
    wird es von allein nicht merken >3<)/ -

    „HM? Was meinst du?“

    - IDIOT!! Ich meine, dass du Saeko endlich sagen sollst, dass du sie liebst. –

    „Ich will aber nicht, dass sie es weiß. So einen wie mich will sie doch nicht. Da soll es lieber wie jetzt bleiben.“

    - Du bist blöd. Saeko hat dich doch damals als Erste angesprochen! Wieso sollte sie dich nicht mögen? –

    „Freundschaft und Liebe sind nicht das Gleiche.“

    - Dann such dir gefälligst eine Freundin. Saeko wird doch leider keine Rücksicht auf dich
    nehmen, sobald ihr jemand gefällt. Wenn du es ihr jetzt nicht sagst, wirst du doch nie
    wissen, ob es klappen könnte oder nicht. Was ist, wenn du auf dem Sterbebett liegst
    und es bereust? Ein ganzes Leben mit der falschen Frau verbracht hast, nur weil du
    jetzt zu feige warst… Q—Q Sota-kun….ich will nicht, dass du so endest…! –

    „Du übertreibst ja wohl. Sterbebett…



    Und doch beschäftigten ihn diese Worte, als er wieder zu Hause war.
    In seinem Zimmer.
    Nebenan seine Mutter mit ihrem neuen Mann.
    Natürlich stellte er sich oft vor, wie es wäre mit Saeko das restliche Leben zu verbringen.
    Aber…
    Verzweifelt legte er sich auf den Tisch.
    „So einen Bastard, der nicht mal seinen Vater ansprechen darf…was soll sie denn damit?!“
    Er war so sauer, dass seine Mutter ihn auf diese Schule schickte.
    Wo dieser Mann Schulleiter war.
    Und ihm verboten hatte, seinen normalen Vornamen zu benutzen.
    In der Angst, dass er ihn als seinen unehelichen Sohn erkannte.
    Als Ergebnis eine außerehelichen Affäre.
    Er traute sich nicht mal, ihr das zu erzählen.
    Wie sollte er dann ihr Freund sein dürfen?


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      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Sa 15 Dez 2018, 18:07